Novemberschnippsel

Wie jedes Jahr am 9. November: Frisch geputzte Stolpersteine zum Gedenken an die Novemberprogrome 1938.

Viele Blogger schreiben am Anfang jeden Monats eine Zusammenfassung der letzten 28 bis 31 Tage, gespickt mit Links zu alten Blogtexten. Ihr Lieben, dazu fehlt mir die Muße. Ich schreibe schon den ganzen Tag beruflich.

Ihr müsst Euch also bei mir mit ein paar Insta-Posts und kurzen Bildunterschriften begnügen.

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Kultur- und Öko-Termine im August

Speisekarte auf Gartentisch
Der Inklusionsbetrieb „Orangerie Aukamm“ lädt zu Kaffee, Eis und Kuchen. Natürlich gibt es auch eine schöne Terrasse. Der Besuch lohnt sich nicht nur beim Umweltfestival.

Der August bringt oft schon den Herbst. Und auch wenn das in diesem Jahr, laut Wetterpropheten nicht der Fall sein wird, wird die Anzahl der Tageslichtstunden von Woche zu Woche merklich geringer. Die Sonne steht weniger hoch. Das morgendliche Vogelkonzert vor meinem Fenster ist kaum noch vorhanden.

Die Anhänger des keltischen Jahreskreises feierten am 1. August das Erntefest Lammas. Und auch sonst ist die Wiesbadener Natur-und-Garten-Szene in diesem Monat schwer aktiv.  Weiterlesen

Bharathi Avireddy tanzt die Geschichten indischer Götter

Porträt im TanzkostümBharathi Avireddy, geboren in Visakhapatnam, Südostindien, habe ich vor ein paar Jahren bei einem Tanzabend im Tattersaal kennengelernt. Damals stand sie mit einem Gast aus Indien und einer Gruppe ihrer Schülerinnen auf der Bühne. Einzeln und als Gruppe zeigten sie klassische, indische Tänze. Den zweitausend Jahre alten Bharata Natyam und den sechshundert Jahre alten Kuchipudi.

Mittlerweile habe ich Bharathi über gemeinsame Bekannte mehrfach wiedergetroffen. Die Leiterin der indischen Tanzakademie feiert im Oktober den 10. Geburtstag ihrer Schule in Wiesbaden und Frankfurt. Ein guter Grund, sie vorzustellen, meine ich. Weiterlesen

Ira Renninger-Rupp, Textildesignerin und Upcycling-Künstlerin

Porträt-Foto.

Ira Renninger-Rupp habe ich im vergangenen Sommer bei einer Teegesellschaft kennengelernt. An einem heißen Augustsonntag erzählte sie von ihrem geplanten Weihnachtsprojekt. „Ich möchte im Rheingau, gemeinsam mit geflüchteten Frauen aus Syrien und Afghanistan, Taschen für den Rüdesheimer Weihnachtsmarkt fertigen,“ erzählte sie.

Das „Projekt Morgenland“ sollte geflüchteten Frauen die Möglichkeit geben, mit ihren ganz eigenen Fähigkeiten und Talenten Geld zu verdienen, um Stück für Stück ein eigenes Business aufzubauen.

Das Projekt lief gut. Bereits Mitte Dezember war alles ausverkauft.

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