Termine für Innovation und Nachhaltigkeit in Wiesbaden/Mainz/Frankfurt

Jahrzehntelang wurden wir Ökos verhöhnt, verspottet und als Gutmenschen verunglimpft. Doch das ist vorbei. Greta sei Dank.Heute morgen ploppten innerhalb von wenigen Stunden gleich mehrere Einladungen zu Innovations- und Nachhaltigkeits-Events in Wiesbaden/Mainz/Frankfurt bei mir auf. Mal sehen, wie viele ich davon in meinem Terminkalender unterbringe. Auch eine spannende Frage: Wo sehe ich Euch?
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CSR als Unternehmenszweck: Nachhaltigkeit für Mensch, Unternehmen, Gesellschaft und Erde

Der Ruf nach Nachhaltigkeit wird allgemein immer lauter. Doch wie ist es um die Nachhaltigkeit in der Wirtschaft tatsächlich bestellt? – Der jährliche Praxistag des CSR Regio.Net Wiesbaden einem Mitglied von UPJ, dem Netzwerk engagierter Unternehmen und gemeinnütziger Mittlerorganisationen in Deutschland, versuchte Antworten zu finden.

Logo des Veranstalters
Logo CSR Regio.net Wiesbaden

Hauptredner René Schmidpeter, Professor für Wirtschaftethik in Köln und Nanjing malte eine rosige, pardon – grüne Zukunft. Die Realität in den mir bekannten Unternehmen ist aber noch nicht so weit. Weiterlesen

Nachhaltiges und soziales Design – Eindruck der Mainzer Designgespräche 2019

Leerer Raum, vorbereitet für die Veranstaltung
Vortragssaal im Landesmuseum Mainz

Die Mainzer Designgespräche standen in diesem Jahr unter dem Motto „Sozial, ökologisch, ökonomisch – Potenziale einer nachhaltigen Design-Strategie“. – Da musste ich natürlich hin.

Design ist zwar nicht mein Business, aber wer Texte schreibt und Kommunikationskonzepte entwickelt, sollte wissen, was die Kollegen aus der Visualisierung umtreibt. Das ist jedenfalls meine Meinung.

Und so begab ich mich an einem regnerischen Junitag nach Mainz ins Landesmuseum, um alte Bekannte zu treffen. Innovationsberater Tom Klose von supernju zeigte Beispiele für nachhaltiges Design. Peter Post, Geschäftsführer der Agentur Scholz & Volkmer, führte in die Ethik des Behavioural Design ein.- Tina Tunali.moderierte.

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Begegnung mit dem Gründer von Transparency International und Nobelpreisträger Muhammad Yunus

Letzte Woche habe ich Peter Eigen, den Gründer von Transparency International sowie Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus getroffen. Beide waren zu Teilnehmer des Friends of Social Business Forum in Wiesbaden. Eigen war Gast, Yunus MItveranstalter.

Die Einzelheiten über das Social Business Forum habe ich für ein Nachrichtenportal aufgeschrieben. Besonders gefreut hat mich dabei, dass ich in meinem Text auch meine Idole Gesine Schwan und Hillary Clinton unterbringen konnte. 😉 Weiterlesen

Aus Mist Gold machen – die Kunst des Kompostierens

Kompost-Workshop mit Bernhard Stichelmair von Schloss Freudenberg im Garten der Agentur Scholz & Volkmer im Rahmenprogramm der See-Conference 2019

Seit diesem Frühjahr bin ich Garten-Patin. Und obwohl ich im Laufe der Jahre durch die landwirtschaftlichen Betriebe von Verwandten, einem Job bei einer Demeter-Gärtnerei und das Mitwerkeln in einem Bürgergarten eine Menge über Landwirtschaft und Gartenbau erfahren habe, war ich noch nie selber für ein Stück Land verantwortlich.

Nun sieht die Gartenwelt plötzlich anders aus. Vieles muss neu durchdacht, hinterfragt und vielleicht auch verändert werden. So kam mir der Workshop „Aus Mist Gold Machen“ von Boden- und Landschaftspfleger Bernhard Stichelmair gerade recht.

Ort des Workshops war der Garten der Digital-Agentur Scholz & Volkmer in der Wiesbadener Innenstadt. Denn der Workshop gehörte zum Rahmenprogramm der jährlichen See-Conference, einer Veranstaltung rund um das Thema Visualisierung. Die Agentur ist nicht nur Veranstalter der #see, sondern setzt sich auch für Nachhaltigkeit und Umweltprojekte ein. Weiterlesen

Der Weg zum Glück: Metta-Meditation mit Sharon Salzberg

Das Herz aller Religionen ist die Praxis von Liebe und Mitgefühl. Der Buddhismus, der manchmal auch als Wissenschaft des Geistes bezeichnet wird, lehrt seit mehr als 2500 Jahren Methoden, die dabei helfen sollen, Glück und liebevolle Zuwendung zu entwickeln. Gleichermaßen für sich selbst und für alle anderen Wesen. Mittlerweile werden diese Methoden auch von den Vertretern säkularer Ethik genutzt und empfohlen.

Die amerikanische Meditationslehrerin Sharon Salzberg hat sich auf die Metta-Meditation spezialisiert. Bei der Metta-Meditation (auch bekannt als Maitri-Meditation, Bodhicitta-Meditation, Lovingkindness-Meditation, Liebende-Güte-Meditation, Liebes-Meditation, Herz-Meditation und Herzensgüte-Meditation) geht es darum, die Fähigkeit zu wohlwollender Zuwendung und Fürsorge weiterzuentwickeln, die in jedem Menschen von Anfang an vorhanden ist.

Illustration von Sharon SalzbergEs gilt, gleichermaßen Liebe und Mitgefühl für sich selbst, alle anderen Wesen sowie zur Erde zu kultivieren. In der Reihenfolge der Übung beginnt man dabei meist mit der Selbstliebe.

Das bedeutet laut Sharon und der amerikanischen Feministin bell hooks aber keineswegs, dass man erst perfekt in Selbstliebe sein muss, ehe man einen Anderen lieben kann. Tatsächlich lassen sich die Selbstliebe und die Liebe zu anderen Wesen durchaus gleichzeitig entwickeln.

Und so liegt bei der Metta-Meditation die Betonung nicht nur auf „Metta für sich selbst“. Vielmehr geht es um die Verbundenheit von allem Leben. Denn nur wenn alle Wesen glücklich sind und sich geliebt fühlen und auch mit der Erde gut umgegangen wird, gibt es auch für alle die Freiheit von Gefahr und Leid.

Der vietnamesische Zenmeister Thich Nhat Hanh hat für diese Verbundenheit allen Lebens den Begriff Interconnectedness geprägt.

Diesen Begriff verwendet auch Sharon Salzberg, die jedes Jahr im Februar zu einem 28-tägigen Online-Meditations-Kurs einlädt. Ich habe bereits mehrfach an dieser Real Happiness Meditation Challenge teilgenommen und möchte sie Euch gerne hier vorstellen.

Vielleicht habt Ihr ja Lust, dabei zu sein?

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