Buchtipp: Herz-Yoga mit Anna Trökes

Buch CoverIm letzten Buch der bekannten Yoga-Lehrerin Anna Trökes geht es um Herzgesundheit. Gleichermaßen im körperlichen, seelischen und spirituellen Sinn. Entsprechend zeigt und erklärt sie in „Yoga der Verbundenheit“ Übungen, die das Herz stärken sollen.

Anna hat beobachtet, dass unser Lebensstil, also das ständige Sitzen am Rechner und das allzu häufige „über´s Smart-Phone gebeugt sein“, nicht nur eine Strapaze für Schulter und Nacken sind, sondern auch den Herzraum einengen. Gleichermaßen das physische Herz, das spirituelle Herz (so wie es die christlichen Mystiker erklären) und das Herzchakra, das die Yogis kennen.

Ich arbeite nun seit fast zwei Jahren mit diesem Buch (seit April 2017) und kann es Euch sehr empfehlen. Die Übungen machen nicht nur Brust und Atmung lockerer und weiter, sie sorgen auch für gute Laune. Weiterlesen

Geht seit über 40 Jahren den Yoga-Weg: Yoga-Lehrer Klaus Polzer

Poträtfoto
Klaus Polzer im Garten seines Yoga-Studios. Foto: Roland Conradi

Klaus Polzer aus dem Taunus habe ich ungefähr 2003 kennengelernt. Er war der erste Yoga-Lehrer in Wiesbaden, der mich überzeugt hat. Und ich bin im Hinblick auf Yoga-Lehrer anspruchsvoll.

Ich habe als Studierende in einer BDY-Yoga-Schule gearbeitet, die auch Lehrer ausgebildet hat und habe dabei so ziemlich alle namhaften BDY-Ausbildungslehrer der 80er und 90er Jahre kennengelernt. Da wirken viele der heutigen Yogis und Yoginis auf mich ein wenig unbedarft.

Leider war mein erster Workshop bei Klaus, sein letzter in Wiesbaden. Das war natürlich ein bisschen doof. Trotzdem kreuzten sich unsere Wege immer wieder. Zuletzt während der Rauhnächte bei einem Yin Yoga Workshop in Niedernhausen. Aber nun zu Klaus.

„Ich werde unterrichten bis ich 80 bin“, sagt der gelernte Buchhändler gerne. Und das meint er wirklich so.  Ein Leben ohne Yoga kann er sich nicht vorstellen. Bereits 1975 hat er, 19-jährig, seine ersten Asanas gemacht. Und seither geht er seinen Yoga-Weg  immer weiter. Weiterlesen

Die Real Happiness Meditation Challenge: ein Online-Kurs mit Sharon Salzberg

Ein Herz mit der Aufschrift: If you realy want to be a rebel practice Kindness.Wie jedes Jahr, lädt die amerikanische Meditationslehrerin Sharon Salzberg auch 2019 zur Real Happiness Meditation Challenge ein.

Den ganzen Februar über bekommen die Teilnehmer des Online-Events täglich eine Mail mit einer geführten Übung (Podcast) sowie Tipps und Infos rund um die Meditation.

In den ersten drei Wochen dreht sich alles um die Achtsamkeit auf Körper, Atem, Gedanken und Gefühle. In der vierten Woche steht dann die Metta Meditation im Mittelpunkt.

Metta Meditation ist eine wichtige Übung, denn sie macht nicht nur glücklich. Laut dem ReSource Project, der weltweit umfangreichsten Studie über Meditation, ist Metta auch ein nützliches Tool zur Stressreduktion. Wirksamer noch als die Achtsamkeitspraxis.

Im vergangenen Jahr waren wir bei der Challenge 23.000 Teilnehmer auf der ganzen Welt. Ich bin schon gespannt, wie viele wir in diesem Jahr werden.

Damit auch Menschen, die nicht so viel Geld haben, mitmachen könnnen, läuft die Teilnahme auf Spendenbasis. Der empfohlene Spendenbetrag liegt bei 10 Dollar, das sind rund 9 Euro. Hier geht´s zur Anmeldung.

Einzelheiten über die Real Happiness Meditation Challenge erfahrt Ihr in meinem Blog Maitri Art. Dort habe ich während der letzten Jahre meine Erfahrungen mit dem Online-Event zusammengetragen.

Das Netzwerk Blogs50plus auf Schloss Freudenberg, dem Erfahrungsfeld der Sinne und des Denkens

Eine fröhliche Frauenrunde an einem Tisch
Blogger-Brunch in der Bibliothek von Schloss Freudenberg, dem Tor zum Rheingau am Rande von Wiesbaden. Von Links: Clia Vogel, Bo Smint, Maria Al Mana, Uschi Ronnenberg, Anja Beisiegel. Foto: Bettina Bettmann

Ich gehe nur selten zu Meet Ups und Bloggertreffen, denn die Gespräche bleiben meist auf der Small-Talk-Ebene. Einfach weil man, außer dem Bloggen selbst, keine Gemeinsamkeiten hat.

Und Kommunikation über Social Media betreibe ich ja schon beruflich. Da möchte ich mich in meiner Freizeit lieber anderen Dingen zuwenden.

Umso mehr freue ich mich dann, wenn Einladungen zu Meet Ups und Bloggertreffen mit interessanten Themen kommen. Und manchmal lade ich auch selber ein.

So wie zum Treffen der Blogs50plus im Ende Oktober auf Schloss Freudenberg. Weiterlesen

Wie plant man eine barrierefreie Veranstaltung? Ein Gastbeitrag von Kerstin Hoffmann-Wagner und Gudrun Jostes

Foto von E-Rolli.
E-Rolli. Foto: Gudrun Jostes

Die Eventberaterin, Trainerin und Speakerin Kerstin Hoffmann-Wagner kenne ich über ein Frauennetzwerk schon länger. Doch erst in diesem Jahr habe ich erfahren, was sie genau macht. Denn im Frühjahr erschien der „Atlas barrierefrei bauen“, mit ihrem Beitrag über über barrierefreien Messebau.

Ein Kapitel über barrierefreie Versammlungsstätten und Hotels stammt von Kerstins Kooperationsparterin Gudrun Jostes (Diplom-Ingenieurin sowie Fachplanerin und Sachverständige für barrierefreies Bauen). Die beiden Frauen kennen sich in diesem Thema bestens aus.

Seit 2015 beraten sie gemeinsam Unternehmen, die barrierefreie Events und Messen gestalten wollen. Obendrein bieten sie Weiterbildungen, Vorträge und Informationsmaterial rund um die Themen Inklusion und Barrierefreiheit an.

Da mich selber die Barrierefreiheit im Hinblick auf Sprache umtreibt,  fragte ich Kerstin und Gudrun, ob sie nicht einen Gastbeitrag für mein Blog schreiben wollen. Sozusagen als Ergänzung zu meinem eigenen Thema.

Im folgenden Text erfahrt Ihr nun alles über die Planung barrierefreier Events am Beispiel eines privaten Festes. Aber natürlich gilt alles, was Kerstin und Gudrun aufzählen und empfehlen, auch für alle andere Veranstaltungen.

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Friends of Social Business Forum 2018: Visionen für Wirtschaft und Leben der Zukunft

Foto vom Monitor
Friedensnobelpreisträger Muhamad Yunus grüßt aus Bangladesh.

In Wiesbaden, wo ich wohne, beruft man sich bei offiziellen Anlässen gerne darauf, zur Kaiserzeit Weltkurstadt gewesen zu sein. Denn tatsächlich hat die hessische Landeshauptstadt außer prachtvollen Fassaden und einer glanzvollen Vergangenheit nur wenig, womit sie sich schmücken kann.

Ob das funkelnagelneue RheinMain CongressCentrum (angeblich das modernste Kongresszentrum Europas), eine wachsende Hochschullandschaft und diverse neue Schauplätze der Kreativwirtschaft daran etwas ändern werden, muss man abwarten. Denn die Wiesbadener sind so große Könner im Verlangsamen und Ausbremsen, da ist es schwer, eine Prognose zu wagen.

Auf jeden Fall war ich, mit Aktualität und Innovation in der Stadt nicht gerade verwöhnt, gleichermaßen überrascht wie neugierig, als ich vom Friends of Social Business Forum hörte.

Die zweitägige Veranstaltung in der funkelnagelneuen Akademie der R+V-Versicherung wollte sich mit Wirtschaft, Leben und Gemeinschaft in der Zukunft beschäftigen.

Mitveranstalter der riesigen R+V, mit 5200 Mitarbeitern vor Ort (15.000 deutschlandweit) der größte Arbeitgeber am Platz, war das kleine Grameen Creative Lab. Das Lab ist eng verbunden mit den Ideen von Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus.

Die von Yunus gegründete Grameen Bank mit Sitz in Bangladesh, wurde ursprünglich für die Vergabe von Mikrokrediten in armen Ländern gegründet. Heute unterstützt die Bank Social-Business-Ideen auf der ganzen Welt. Weiterlesen