Buchtipp: Herz-Yoga mit Anna Trökes

Buch CoverIm letzten Buch der bekannten Yoga-Lehrerin Anna Trökes geht es um Herzgesundheit. Gleichermaßen im körperlichen, seelischen und spirituellen Sinn. Entsprechend zeigt und erklärt sie in „Yoga der Verbundenheit“ Übungen, die das Herz stärken sollen.

Anna hat beobachtet, dass unser Lebensstil, also das ständige Sitzen am Rechner und das allzu häufige „über´s Smart-Phone gebeugt sein“, nicht nur eine Strapaze für Schulter und Nacken sind, sondern auch den Herzraum einengen. Gleichermaßen das physische Herz, das spirituelle Herz (so wie es die christlichen Mystiker erklären) und das Herzchakra, das die Yogis kennen.

Ich arbeite nun seit fast zwei Jahren mit diesem Buch (seit April 2017) und kann es Euch sehr empfehlen. Die Übungen machen nicht nur Brust und Atmung lockerer und weiter, sie sorgen auch für gute Laune.

Asanas für Herz, Schulter, Nacken

Als Asanas für die Herzraumöffnung und gleichermaßen Lockerung von Schulter und Nacken empfiehlt Anna altbewährte Übungen, wie zum Beispiel Held, Hund, Kind und Kobra. Besonders schön finde ich eine Choreografie, die Anna Herzensflügel nennt.

Man steht auf der Matte, streckt sich nach oben, beugt sich nach vorn, dreht und streckt den Körper nach allen Seiten und kommt wieder hoch. Am besten klappt das, wenn man der Ansage der CD folgt, die dem Buch beiliegt.

Pranayama

Anna unterscheidet in dem Buch nicht so genau zwischen Meditation und Pranajama. Viele Atemübungen werden von Visualisierungen begleitet. Die schönste ist für mich die Herzatmung, entwickelt von dem Arzt David Servan-Schreiber.

Man sitzt in Meditationshaltung und stellt sich vor, wie man mit seinem Herzen atmet. Das Schöne an der Herzatmung ist, dass sie nicht nur beruhigt, sondern auch ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit vermittelt.

Mittlerweile mache ich diese Übung fast täglich, besonders in Situationen, die emotional anstrengen sind. – Sozusagen als Beruhigungsmittel. 😉

Meditation

Die Meditationen, die Anna vorstellt, kannte ich schon aus dem Yoga der Energie bei Norina Wilz (meine Yoga-Lehrerin in den 90ern) und Meditationsseminaren bei Ayya Khema, Ursula Lyon und Dorothea Galuska. Trotzdem fand ich es schön, alle Übungen noch einmal gebündelt an einer Stelle nachlesen zu können.

Meine liebste Übung ist die Metta-Meditation, eine Übung, bei der man, ausgehend von sich selbst, allen Wesen gute Wünsche zukommen lässt. Auch dabei bereitet sich ein Gefühl von Zufriedenheit und Glück in einem selbst aus.

Die höchste Umsetzung dieser Meditation dürfte wohl sein, wenn man, so wie es der ehemalige Harvard-Professor Ram Dass beschreibt, Glück und Liebe nicht mehr im Außen sucht, sondern selbst zu Liebe und Glück wird.

Tja, und hat man diesen Zustand erst einmal erfahren, kommt die nächste Herausforderung. Nun geht es darum, diesen Zustand immer wieder neu entstehen zu lassen und möglichst lange zu halten, im Idealfall 24/7.

Das Buch von Anna Trökes findet Ihr hier.

Einen 28-tägigen Online-Kurs zur Metta-Meditation bietet jedes Jahr im Februar die amerikanische Meditationslehrerin Sharon Salzberg an. Mehr Infos dazu gibt´s dort.

 

 

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