Weisheit im Big Business – Buddhist Jack Kornfield interviewt Autobauer Bill Ford

Screenshot der Website von JAck Kornfild: im Bild: Jack Kornfield und bill Ford
Jack Kornfield interviewt Bill Ford. / Screenshot von Jacks Website

Gestern entdeckt: Jack Kornfield, in den 1970ern Mitgründer des ersten Meditationszentrums in USA, interviewt Bill Ford, den CEO der Ford Motor Company, zum Thema Weisheit.

Der idealistische Erbe des Familienunternehmens Ford Automobile hatte anfangs große Probleme, das Unternehmen und seine Produkte menschen- und umweltfreundlich zu gestalten. Er stieß auf enorme Widerstände.

Veränderung braucht Zeit und ihre Macher einen langen Atem. Selbst wenn sie Geld und Einfluss haben. Doch Achtsamkeit und Mitgefühl helfen, die Geduld nicht zu verlieren und nachhaltige sowie soziale Ziele zu verwirklichen. Sagt Bill Ford.

Das Gespräch ist echt interessant, guckt doch mal hier.

Achtsam essen, achtsam leben. Ein Weg zum gesunden Gewicht.

Verschiedene grüne Sommergemüse.

In den letzten Jahren habe ich mir – ohne meine Essgewohnheiten verändert zu haben – eineinhalb Kleidergrößen ´drauf gefuttert. Denn mit zunehmenden Alter sinkt der Nahrungsbedarf. Das habe ich zwar gewusst, aber nicht beachtet.

Ich bin nun für normale Konfektion zu mollig und für Übergrößen zu schlank. Dazu kommt – und das ist eigentlich schlimmer: Ich werde trotz regelmäßigem Yoga immer unbeweglicher und langsam bekomme ich auch Probleme mit Gelenken.

Also habe ich beschlossen, ein paar Kilo zu schrumpfen. Da ich davon ausgehe, dass Diäten langfristig nichts bringen, habe ich mir vorgenommen künftig achtsam zu essen. Das „achtsame Essen“ kenne ich von buddhistischen Meditationsseminaren.

Ich habe also ein bisschen herum gesucht, bewegt von der Frage, ob ich zu dem Thema auch ein passendes Buch finde. – Und habe ein Buch von Thich Nhat Hanh entdeckt.

Der vietnamesische Zenmeister hat zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Lilian Cheung von der Harvard School of Public Health ein dreiteiliges Achtsamkeits-Konzept zum Abnehmen entwickelt. „Achtsam essen, achtsam leben. Der buddhistische Weg zum gesunden Gewicht“. Diesen Weg gehe ich nun.

Weiterlesen

Nachhaltiges und soziales Design – Eindruck der Mainzer Designgespräche 2019

Leerer Raum, vorbereitet für die Veranstaltung
Vortragssaal im Landesmuseum Mainz

Die Mainzer Designgespräche standen in diesem Jahr unter dem Motto „Sozial, ökologisch, ökonomisch – Potenziale einer nachhaltigen Design-Strategie“. – Da musste ich natürlich hin.

Design ist zwar nicht mein Business, aber wer Texte schreibt und Kommunikationskonzepte entwickelt, sollte wissen, was die Kollegen aus der Visualisierung umtreibt. Das ist jedenfalls meine Meinung.

Und so begab ich mich an einem regnerischen Junitag nach Mainz ins Landesmuseum, um alte Bekannte zu treffen. Innovationsberater Tom Klose von supernju zeigte Beispiele für nachhaltiges Design. Peter Post, Geschäftsführer der Agentur Scholz & Volkmer, führte in die Ethik des Behavioural Design ein.- Tina Tunali.moderierte.

Weiterlesen

Begegnung mit dem Gründer von Transparency International und Nobelpreisträger Muhammad Yunus

Letzte Woche habe ich Peter Eigen, den Gründer von Transparency International sowie Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus getroffen. Beide waren zu Teilnehmer des Friends of Social Business Forum in Wiesbaden. Eigen war Gast, Yunus MItveranstalter.

Die Einzelheiten über das Social Business Forum habe ich für ein Nachrichtenportal aufgeschrieben. Besonders gefreut hat mich dabei, dass ich in meinem Text auch meine Idole Gesine Schwan und Hillary Clinton unterbringen konnte. 😉 Weiterlesen

Jede*r Dritte hat Probleme beim Lesen und Schreiben

Im Mai 2019 hat die Universität Hamburg die aktuellen Zahlen ihrer aktuellen leo-Studie, einer Studie über die Alphabetisierung in Deutschland, bekannt gegeben.

Auf den ersten Blick sieht die Zahl gut aus. Die Anzahl der funktionalen Analphabeten unter der Deutsch sprechenden erwachsenen Bevölkerung (18-64 Jahre) ist seit 2010 von 7,5 Millionen auf 6,2 Millionen zurückgegangen.

Schaut man sich die Zahlen genauer an, sind sie immer noch Besorgnis erregend. Weiterlesen

Aus Mist Gold machen – die Kunst des Kompostierens

Kompost-Workshop mit Bernhard Stichelmair von Schloss Freudenberg im Garten der Agentur Scholz & Volkmer im Rahmenprogramm der See-Conference 2019

Seit diesem Frühjahr bin ich Garten-Patin. Und obwohl ich im Laufe der Jahre durch die landwirtschaftlichen Betriebe von Verwandten, einem Job bei einer Demeter-Gärtnerei und das Mitwerkeln in einem Bürgergarten eine Menge über Landwirtschaft und Gartenbau erfahren habe, war ich noch nie selber für ein Stück Land verantwortlich.

Nun sieht die Gartenwelt plötzlich anders aus. Vieles muss neu durchdacht, hinterfragt und vielleicht auch verändert werden. So kam mir der Workshop „Aus Mist Gold Machen“ von Boden- und Landschaftspfleger Bernhard Stichelmair gerade recht.

Ort des Workshops war der Garten der Digital-Agentur Scholz & Volkmer in der Wiesbadener Innenstadt. Denn der Workshop gehörte zum Rahmenprogramm der jährlichen See-Conference, einer Veranstaltung rund um das Thema Visualisierung. Die Agentur ist nicht nur Veranstalter der #see, sondern setzt sich auch für Nachhaltigkeit und Umweltprojekte ein. Weiterlesen

Wegepaten – Pfleger der Wanderstrecken

Gemalter Wegweiser. Ein roter Punkt auf weißem Grund an einem alten Baum
Ein Wegweiser des Rhein-Taunus-Klubs im Nerotal, Wiesbaden. Die Pfeile auf dem Baumstamm zeigen, dass die Wanderstrecke in zwei Richtungen genutzt werden kann. Der rote Punkt auf weißem Grund ist das Logo des Klubs.

Wegepate. „Was ist das denn?“ hab ich mich gefragt, als ich die Pressemeldung des Rhein-Taunus-Klubs für ein Online Portal redigiert habe. – Nun, jetzt bin ich schlauer. Wegepaten pflegen Wanderstrecken.

Was das genau bedeutet, hat mir (und einigen anderen Neugierigen) Jörg Sobek vom Klub erklärt. Weiterlesen

Barrierefreie Kommunikation: Bücher in leichter und einfacher Sprache

Eine große Kiste mit Büchern
Romane und Erzählungen in einfacher Sprache, Mauritius Mediathek Wiesbaden

1994 starteten in Deutschland die Bemühungen um eine barrierefreie Sprache. Denn Sprache ist bekanntlich ein wichtiges Instrument für die Teilhabe am sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben. Doch die ersten 15 Jahre lief es zäh.

Als ich 2009 eine Weiterbildung für Leichte Sprache machen wollte, googelte und telefonierte ich drei Tage lang bis ich endlich einen Anbieter fand.

Mittlerweile hat sich die Bewegung weiterentwickelt. Es gibt viele kleine Initiativen und Einzelpersonen, die sich dafür einsetzen, möglichst viele Menschen durch eine angemessene Sprache zu erreichen. In manchen Städten gibt es spezielle Vorgaben für leicht lesbare Verwaltungssprache und die großen Sozialverbände halten alle einen eigenen Bereich in leichter Sprache auf ihren Websites bereit.

2016 erschien der erste Duden für leichte Sprache und es gibt Broschüren, Fachbücher, Erzählungen und Romane in leichter und einfacher Sprache. Weiterlesen

Buchtipp: Herz-Yoga mit Anna Trökes

Buch CoverIm letzten Buch der bekannten Yoga-Lehrerin Anna Trökes geht es um Herzgesundheit. Gleichermaßen im körperlichen, seelischen und spirituellen Sinn. Entsprechend zeigt und erklärt sie in „Yoga der Verbundenheit“ Übungen, die das Herz stärken sollen.

Anna hat beobachtet, dass unser Lebensstil, also das ständige Sitzen am Rechner und das allzu häufige „über´s Smart-Phone gebeugt sein“, nicht nur eine Strapaze für Schulter und Nacken sind, sondern auch den Herzraum einengen. Gleichermaßen das physische Herz, das spirituelle Herz (so wie es die christlichen Mystiker erklären) und das Herzchakra, das die Yogis kennen.

Ich arbeite nun seit fast zwei Jahren mit diesem Buch (seit April 2017) und kann es Euch sehr empfehlen. Die Übungen machen nicht nur Brust und Atmung lockerer und weiter, sie sorgen auch für gute Laune. Weiterlesen

Geht seit über 40 Jahren den Yoga-Weg: Yoga-Lehrer Klaus Polzer

Poträtfoto
Klaus Polzer im Garten seines Yoga-Studios. Foto: Roland Conradi

Klaus Polzer aus dem Taunus habe ich ungefähr 2003 kennengelernt. Er war der erste Yoga-Lehrer in Wiesbaden, der mich überzeugt hat. Und ich bin im Hinblick auf Yoga-Lehrer anspruchsvoll.

Ich habe als Studierende in einer BDY-Yoga-Schule gearbeitet, die auch Lehrer ausgebildet hat und habe dabei so ziemlich alle namhaften BDY-Ausbildungslehrer der 80er und 90er Jahre kennengelernt. Da wirken viele der heutigen Yogis und Yoginis auf mich ein wenig unbedarft.

Leider war mein erster Workshop bei Klaus, sein letzter in Wiesbaden. Das war natürlich ein bisschen doof. Trotzdem kreuzten sich unsere Wege immer wieder. Zuletzt während der Rauhnächte bei einem Yin Yoga Workshop in Niedernhausen. Aber nun zu Klaus.

„Ich werde unterrichten bis ich 80 bin“, sagt der gelernte Buchhändler gerne. Und das meint er wirklich so.  Ein Leben ohne Yoga kann er sich nicht vorstellen. Bereits 1975 hat er, 19-jährig, seine ersten Asanas gemacht. Und seither geht er seinen Yoga-Weg  immer weiter. Weiterlesen