Löffelbaum vorm Bioladen

Gibt’s bei Euch eigentlich noch traditionelle Bioläden? So wie sie in den 1970ern und 1980ern entstanden, als die Hippie-Generation aus der Spass-Phase in die Ernst-des-Lebens-Phase kam. In Wiesbaden, wo ich wohne, gibt es genau noch einen dieser alten Läden. Und jetzt hat der Bioladen sogar einen eigenen Baum – den Löffelbaum von Künstler Titus Grab.

Löffelbaum von Künstler Titus Grab vorm Bioladen Haselnuss in Wiesbaden. Foto: Clia Vogel

 

Metta-Meditation mit Sharon Salzberg – ein Online-Kurs zum Glück

Die Metta-Meditation gilt als ein Weg zum Glück. Der Buddhismus, der manchmal auch als Wissenschaft des Geistes bezeichnet wird, lehrt diese Methode seit rund 2.500 Jahren. Mittlerweile wird die Metta-Meditation auch von den Vertretern säkularer Ethik sowie von Angehörigen medizinischer und therapeutischer Berufe empfohlen.

Die amerikanische Meditationslehrerin Sharon Salzberg hat sich schon in den 70er-Jahren auf die Metta-Meditation, englisch Loving Kindness Meditation, spezialisiert. Es geht bei dieser Methode darum, (Selbst-)Fürsorge und Wohlwollen gegenüber allen Wesen und der Erde zu entwickeln.

Ein Herz mit der Aufschrift: If you realy want to be a rebel practice Kindness.In der Reihenfolge der Übung beginnt man dabei meist mit Selbstfürsorge und Selbstakzeptanz. Das bedeutet, laut Sharon Salzberg, aber keineswegs, dass man erst perfekt in Selbstliebe sein muss, ehe man Andere lieben kann. Tatsächlich lassen sich die Selbstliebe und die Liebe zu anderen Wesen durchaus gleichzeitig entwickeln. Laut der deutschen Metta-Expertin Marie Mannschatz, gibt es auch Menschen, denen es leichter fällt, zunächst einen anderen Menschen zu lieben, ehe sie an sich selbst denken können.

Insgesamt geht es bei der Metta-Meditation um die Verbundenheit von allem Leben. Denn nur wenn alle Wesen glücklich sind und sich geliebt fühlen und auch mit der Erde gut umgegangen wird, gibt es für alle Fürsorge, Frieden und Freiheit. Der vietnamesische Zenmeister Thich Nhat Hanh hat für diese Verbundenheit allen Lebens den Begriff Interconnectedness geprägt.

Diesen Begriff verwendet auch Sharon Salzberg, die jedes Jahr im Februar zu einem 28-tägigen Online-Meditations-Kurs einlädt. Ich habe bereits mehrfach an dieser „Real Happiness Meditation Challenge“ teilgenommen und möchte sie Euch gerne hier vorstellen.

Vielleicht habt Ihr ja Lust, in diesem Jahr dabei zu sein?

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Ram Dass ist tot – was bleibt?

Heute abend um halb acht (deutsche Zeit), wird auf Maui der Körper von Ram Dass eingeäschert. Der Mann, der Ende der 1960er die Meditationsbewegung im Westen auslöste, verließ seinen Körper im 89. Lebensjahr. Fans und Freunde auf der ganzen Welt trauern um ihn.

SonnwendfeuerRam Dass, inspiriert von einem Hindu-Guru, war unter dem Namen Richard Alpert bis die 60er Jahre hinein Psychologie-Professor in Harvard. Dann flog er, gemeinsam mit „Drogenforscher“ Timothy Leary, von der Uni. Er hatte unerlaubte Drogenexperimente mit Studierenden aus dem Grundstudium gemacht.

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BarCamp RheinMain 2019- 200 helle Köpfe, die die Welt ein bisschen besser machen

Die Verbesserung der Demokratie, Digitalisierung, Klimaschutz, New Work und die Fahndung nach geklauten Meisenknödeln – all das (und noch viel mehr) war Thema in rund 77 Sessions beim jährlichen BarCamp RheinMain am letzten Novemberwochenende in den Räumen der funkelnagelneuen, privaten Hochschule Fresenius Wiesbaden. Die 78. Session zog los und putzte die Stolpersteine im Viertel.

Obwohl es das BarCamp RheinMain schon seit zehn Jahren gibt, haben sich bei den Fans noch keine Ermüdungserscheinungen eingestellt. Aus dem Umkreis von 400 Kilometern waren rund 200 Teilnehmer – Session-Geber und Session-Nehmer – angereist, um von und mit Freunden, Bekannten und Kollegen zu lernen.

Ein Baumwollbeutel ineiner Kiste mit Äpfeln
Begrüßungsgeschenk: ein Gemüsebeutel mit Apfel

Digitalexperten trafen auf Wissenschaftler und Kulturschaffende. Vereinzelt waren auch Menschen aus Verwaltung und Finanzwesen anzutreffen. Allesamt helle Köpfe, die zusammen eine gute und inspirierende Zeit haben wollten. Natürlich gab es auch ein Spielzimmer für den mitgebrachten Nachwuchs.. Weiterlesen

Glutenfrei in Wiesbaden, Rheingau, Taunus: frisches Brot, Kuchen und Mittagstisch

Frisch gebackenes Brot und Kuchen sind für Menschen mit Glutenunverträglichkeit oft unerreichbar. Es gibt einfach viel zu wenig Anbieter für glutenfreie Backwaren und nicht jeder Betroffene hat die Zeit, jede Woche selbst zu backen.

Ebenso schwierig ist das Essen im öffentlichen Raum. Nur zögerlich beginnen Restaurants und Cafés die Nachfrage nach Glutenfreiem zu bedienen. Das gilt besonders tagsüber, wenn´s schnell gehen muss und oft auch preiswert sein soll.

Glutenfreie Torte von Tillys Café Walz

In Wiesbaden, wo ich wohne sowie im benachbarten Rheingau und Taunus, gibt es aber wenigstens eine kleine Auswahl an Läden und Lokalen, die auch glutenfreie Schleckermäuler tagsüber zufriedenstellen können.

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Behavioural Design Policy – wie man mit Design die Demokratie abschafft

Behavioural Design Policy, Inklusive Kommunikation, die Stadt der Zukunft und ein wütender Koch. – Das alles und noch viel mehr, war Thema beim 2. Behavioural Design Camp in den Räumen der Digital-Agentur Scholz & Volkmer (s&v). Veranstalter waren s&v sowie Innovationsberater Tom Klose (supernju) und Kommunikationsdesigner Norbert Gilles (giinco) vom Verein für Netzkultur RheinMain.

Zwei Männer und eine Frau. Dazwischen eine Tafel mit Zetteln.
Norbert Gilles und Tom Klose erläutern den Session.Plan für den Open Space. Ich stehe rechts im Eck und warte bis ich meine Session vorstellen darf.

Ich habe die Gelegenheit genutzt, um in der lockeren Atmosphäre des Camps (vorbildliche Organisation, leckeres Essen und ein super Team im Hintergrund) meine erste Barcamp Session zu geben. Weiterlesen

Achtsam essen, achtsam bewegen – ein Weg zum Wohlfühlgewicht

Verschiedene grüne Sommergemüse.

In den letzten Jahren habe ich mir – ohne meine Essgewohnheiten verändert zu haben – zwei Kleidergrößen ´drauf gefuttert. Denn mit zunehmenden Alter sinkt der Nahrungsbedarf. Das habe ich zwar gewusst, aber nicht beachtet. Ich werde jetzt trotz regelmäßigem Yoga immer unbeweglicher und langsam bekomme ich auch Probleme mit den Gelenken.

Also habe ich beschlossen, ein paar Kilo zu schrumpfen. Da ich davon ausgehe, dass Diäten langfristig nichts bringen, habe ich mir vorgenommen künftig achtsam zu essen. Das „achtsame Essen“ kenne ich von buddhistischen Meditationsseminaren. Natürlich gibt es zu diesem Thema auch ein Buch, „Achtsam essen, achtsam leben“ von Zen-Meister Thich Nhat Hanhund der Ernährungswissenschaftlerin Lilian Cheung von der Harvard School of Public Health.

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Sozial, ökologisch, ökonomisch – Eindruck der Mainzer Designgespräche 2019

Die Mainzer Designgespräche standen in diesem Jahr unter dem Motto „Sozial, ökologisch, ökonomisch – Potenziale einer nachhaltigen Design-Strategie“. – Da musste ich natürlich hin.

Design ist zwar nicht mein Business, aber wer Texte schreibt und Kommunikationskonzepte entwickelt, sollte wissen, was die Kollegen aus der Visualisierung umtreibt. Das ist jedenfalls meine Meinung.

Leerer Raum, vorbereitet für die Veranstaltung
Vortragssaal im Landesmuseum Mainz

Und so begab ich mich an einem regnerischen Junitag nach Mainz ins Landesmuseum, um alte Bekannte zu treffen. Innovationsberater Tom Klose von supernju zeigte Beispiele für nachhaltiges Design. Peter Post, Geschäftsführer der Agentur Scholz & Volkmer, führte in die Ethik des Behavioural Design ein.- Tina Tunali.moderierte.

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