CSR als Unternehmenszweck: Nachhaltigkeit für Mensch, Unternehmen, Gesellschaft und Erde

Der Ruf nach Nachhaltigkeit wird allgemein immer lauter. Doch wie ist es um die Nachhaltigkeit in der Wirtschaft tatsächlich bestellt? – Der jährliche Praxistag des CSR Regio.Net Wiesbaden einem Mitglied von UPJ, dem Netzwerk engagierter Unternehmen und gemeinnütziger Mittlerorganisationen in Deutschland, versuchte Antworten zu finden.

Hauptredner René Schmidpeter, Professor für Wirtschaftethik in Köln und Nanjing malte eine rosige, pardon – grüne Zukunft. Die Realität in den mir bekannten Unternehmen ist aber noch nicht so weit. Weiterlesen

Glutenfrei in Wiesbaden, Rheingau, Taunus: frisches Brot und Mittagstisch

Glutenfreie Torte von Tillys Café Walz

Frisch gebackenes Brot und Kuchen sind für Menschen mit Zölliakie und Glutenunverträglichkeit oft unerreichbar. Es gibt einfach viel zu wenig Anbieter für glutenfreie Backwaren und nicht jeder Betroffene hat die Zeit, jede Woche selbst zu backen.

Ebenso schwierig ist das Essen im öffentlichen Raum. Nur sehr zögerlich beginnen Restaurants und Cafés die Nachfrage nach Glutenfreiem zu bedienen. Das gilt besonders tagsüber, wenn´s schnell gehen muss und oft auch preiswert sein soll.

In Wiesbaden, wo ich wohne sowie im benachbarten Rheingau und Taunus, gibt es aber wenigstens eine kleine Auswahl an Läden und Lokalen, die auch glutenfreie Schleckermäuler tagsüber zufriedenstellen können. Weiterlesen

Behavioural Design Policy – wie man mit Design die Demokratie abschafft

Zwei Männer und eine Frau. Dazwischen eine Tafel mit Zetteln.
Norbert Gilles und Tom Klose erläutern den Session.Plan für den Open Space. Ich stehe rechts im Eck und warte darauf, dass ich meine Session ankündigen kann. Foto: Bettina Schmidt

Behavioural Design Policy, Inklusive Kommunikation, die Stadt der Zukunft und ein wütender Koch. – Das alles und noch viel mehr, war Thema beim 2. Behavioural Design Camp in den Räumen der Digital-Agentur Scholz & Volkmer (s&v). Veranstalter waren s&v sowie Innovationsberater Tom Klose (supernju) und Kommunikationsdesigner Norbert Gilles (giinco) vom Verein für Netzkultur RheinMain.

Ich habe die Gelegenheit genutzt, um in der lockeren Atmosphäre des Camps (vorbildliche Organisation, leckeres Essen und ein super Team im Hintergrund) meine erste Barcamp Session zu geben. Weiterlesen

Weisheit im Big Business – Buddhist Jack Kornfield interviewt Autobauer Bill Ford

Screenshot der Website von JAck Kornfild: im Bild: Jack Kornfield und bill Ford
Jack Kornfield interviewt Bill Ford. / Screenshot von Jacks Website

Gestern entdeckt: Jack Kornfield, in den 1970ern Mitgründer des ersten Meditationszentrums in USA, interviewt Bill Ford, den CEO der Ford Motor Company, zum Thema Weisheit.

Der idealistische Erbe des Familienunternehmens Ford Automobile hatte anfangs große Probleme, das Unternehmen und seine Produkte menschen- und umweltfreundlich zu gestalten. Er stieß auf enorme Widerstände.

Veränderung braucht Zeit und ihre Macher einen langen Atem. Selbst wenn sie Geld und Einfluss haben. Doch Achtsamkeit und Mitgefühl helfen, die Geduld nicht zu verlieren und nachhaltige sowie soziale Ziele zu verwirklichen. Sagt Bill Ford.

Das Gespräch ist echt interessant, guckt doch mal hier.

Achtsam essen, achtsam leben. Ein Weg zum gesunden Gewicht.

Verschiedene grüne Sommergemüse.

In den letzten Jahren habe ich mir – ohne meine Essgewohnheiten verändert zu haben – eineinhalb Kleidergrößen ´drauf gefuttert. Denn mit zunehmenden Alter sinkt der Nahrungsbedarf. Das habe ich zwar gewusst, aber nicht beachtet.

Ich bin nun für normale Konfektion zu mollig und für Übergrößen zu schlank. Dazu kommt – und das ist eigentlich schlimmer: Ich werde trotz regelmäßigem Yoga immer unbeweglicher und langsam bekomme ich auch Probleme mit Gelenken.

Also habe ich beschlossen, ein paar Kilo zu schrumpfen. Da ich davon ausgehe, dass Diäten langfristig nichts bringen, habe ich mir vorgenommen künftig achtsam zu essen. Das „achtsame Essen“ kenne ich von buddhistischen Meditationsseminaren.

Ich habe also ein bisschen herum gesucht, bewegt von der Frage, ob ich zu dem Thema auch ein passendes Buch finde. – Und habe ein Buch von Thich Nhat Hanh entdeckt.

Der vietnamesische Zenmeister hat zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Lilian Cheung von der Harvard School of Public Health ein dreiteiliges Achtsamkeits-Konzept zum Abnehmen entwickelt. „Achtsam essen, achtsam leben. Der buddhistische Weg zum gesunden Gewicht“. Diesen Weg gehe ich nun.

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Nachhaltiges und soziales Design – Eindruck der Mainzer Designgespräche 2019

Leerer Raum, vorbereitet für die Veranstaltung
Vortragssaal im Landesmuseum Mainz

Die Mainzer Designgespräche standen in diesem Jahr unter dem Motto „Sozial, ökologisch, ökonomisch – Potenziale einer nachhaltigen Design-Strategie“. – Da musste ich natürlich hin.

Design ist zwar nicht mein Business, aber wer Texte schreibt und Kommunikationskonzepte entwickelt, sollte wissen, was die Kollegen aus der Visualisierung umtreibt. Das ist jedenfalls meine Meinung.

Und so begab ich mich an einem regnerischen Junitag nach Mainz ins Landesmuseum, um alte Bekannte zu treffen. Innovationsberater Tom Klose von supernju zeigte Beispiele für nachhaltiges Design. Peter Post, Geschäftsführer der Agentur Scholz & Volkmer, führte in die Ethik des Behavioural Design ein.- Tina Tunali.moderierte.

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Begegnung mit dem Gründer von Transparency International und Nobelpreisträger Muhammad Yunus

Letzte Woche habe ich Peter Eigen, den Gründer von Transparency International sowie Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus getroffen. Beide waren zu Teilnehmer des Friends of Social Business Forum in Wiesbaden. Eigen war Gast, Yunus MItveranstalter.

Die Einzelheiten über das Social Business Forum habe ich für ein Nachrichtenportal aufgeschrieben. Besonders gefreut hat mich dabei, dass ich in meinem Text auch meine Idole Gesine Schwan und Hillary Clinton unterbringen konnte. 😉 Weiterlesen

Jede*r Dritte hat Probleme beim Lesen und Schreiben

Im Mai 2019 hat die Universität Hamburg die aktuellen Zahlen ihrer aktuellen leo-Studie, einer Studie über die Alphabetisierung in Deutschland, bekannt gegeben.

Auf den ersten Blick sieht die Zahl gut aus. Die Anzahl der funktionalen Analphabeten unter der Deutsch sprechenden erwachsenen Bevölkerung (18-64 Jahre) ist seit 2010 von 7,5 Millionen auf 6,2 Millionen zurückgegangen.

Schaut man sich die Zahlen genauer an, sind sie immer noch Besorgnis erregend. Weiterlesen

Aus Mist Gold machen – die Kunst des Kompostierens

Kompost-Workshop mit Bernhard Stichelmair von Schloss Freudenberg im Garten der Agentur Scholz & Volkmer im Rahmenprogramm der See-Conference 2019

Seit diesem Frühjahr bin ich Garten-Patin. Und obwohl ich im Laufe der Jahre durch die landwirtschaftlichen Betriebe von Verwandten, einem Job bei einer Demeter-Gärtnerei und das Mitwerkeln in einem Bürgergarten eine Menge über Landwirtschaft und Gartenbau erfahren habe, war ich noch nie selber für ein Stück Land verantwortlich.

Nun sieht die Gartenwelt plötzlich anders aus. Vieles muss neu durchdacht, hinterfragt und vielleicht auch verändert werden. So kam mir der Workshop „Aus Mist Gold Machen“ von Boden- und Landschaftspfleger Bernhard Stichelmair gerade recht.

Ort des Workshops war der Garten der Digital-Agentur Scholz & Volkmer in der Wiesbadener Innenstadt. Denn der Workshop gehörte zum Rahmenprogramm der jährlichen See-Conference, einer Veranstaltung rund um das Thema Visualisierung. Die Agentur ist nicht nur Veranstalter der #see, sondern setzt sich auch für Nachhaltigkeit und Umweltprojekte ein. Weiterlesen

Wegepaten – Pfleger der Wanderstrecken

Gemalter Wegweiser. Ein roter Punkt auf weißem Grund an einem alten Baum
Ein Wegweiser des Rhein-Taunus-Klubs im Nerotal, Wiesbaden. Die Pfeile auf dem Baumstamm zeigen, dass die Wanderstrecke in zwei Richtungen genutzt werden kann. Der rote Punkt auf weißem Grund ist das Logo des Klubs.

Wegepate. „Was ist das denn?“ hab ich mich gefragt, als ich die Pressemeldung des Rhein-Taunus-Klubs für ein Online Portal redigiert habe. – Nun, jetzt bin ich schlauer. Wegepaten pflegen Wanderstrecken.

Was das genau bedeutet, hat mir (und einigen anderen Neugierigen) Jörg Sobek vom Klub erklärt. Weiterlesen