Wie plant man eine barrierefreie Veranstaltung? Ein Gastbeitrag von Kerstin Hoffmann-Wagner und Gudrun Jostes

Foto von E-Rolli.
E-Rolli. Foto: Gudrun Jostes

Die Eventberaterin, Trainerin und Speakerin Kerstin Hoffmann-Wagner kenne ich über ein Frauennetzwerk schon länger. Doch erst in diesem Jahr habe ich erfahren, was sie genau macht. Denn im Frühjahr erschien der „Atlas barrierefrei bauen“, mit ihrem Beitrag über über barrierefreien Messebau.

Ein Kapitel über barrierefreie Versammlungsstätten und Hotels stammt von Kerstins Kooperationsparterin Gudrun Jostes (Diplom-Ingenieurin sowie Fachplanerin und Sachverständige für barrierefreies Bauen). Die beiden Frauen kennen sich in diesem Thema bestens aus.

Seit 2015 beraten sie gemeinsam Unternehmen, die barrierefreie Events und Messen gestalten wollen. Obendrein bieten sie Weiterbildungen, Vorträge und Informationsmaterial rund um die Themen Inklusion und Barrierefreiheit an.

Da mich selber die Barrierefreiheit im Hinblick auf Sprache umtreibt,  fragte ich Kerstin und Gudrun, ob sie nicht einen Gastbeitrag für mein Blog schreiben wollen. Sozusagen als Ergänzung zu meinem eigenen Thema.

Im folgenden Text erfahrt Ihr nun alles über die Planung barrierefreier Events am Beispiel eines privaten Festes. Aber natürlich gilt alles, was Kerstin und Gudrun aufzählen und empfehlen, auch für alle andere Veranstaltungen.

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Friends of Social Business Forum 2018: Visionen für Wirtschaft und Leben der Zukunft

Foto vom Monitor
Friedensnobelpreisträger Muhamad Yunus grüßt aus Bangladesh.

In Wiesbaden, wo ich wohne, beruft man sich bei offiziellen Anlässen gerne darauf, zur Kaiserzeit Weltkurstadt gewesen zu sein. Denn tatsächlich hat die hessische Landeshauptstadt außer prachtvollen Fassaden und einer glanzvollen Vergangenheit nur wenig, womit sie sich schmücken kann.

Ob das funkelnagelneue RheinMain CongressCentrum (angeblich das modernste Kongresszentrum Europas), eine wachsende Hochschullandschaft und diverse neue Schauplätze der Kreativwirtschaft daran etwas ändern werden, muss man abwarten. Denn die Wiesbadener sind so große Könner im Verlangsamen und Ausbremsen, da ist es schwer, eine Prognose zu wagen.

Auf jeden Fall war ich, mit Aktualität und Innovation in der Stadt nicht gerade verwöhnt, gleichermaßen überrascht wie neugierig, als ich vom Friends of Social Business Forum hörte.

Die zweitägige Veranstaltung in der funkelnagelneuen Akademie der R+V-Versicherung wollte sich mit Wirtschaft, Leben und Gemeinschaft in der Zukunft beschäftigen.

Mitveranstalter der riesigen R+V, mit 5200 Mitarbeitern vor Ort (15.000 deutschlandweit) der größte Arbeitgeber am Platz, war das kleine Grameen Creative Lab. Das Lab ist eng verbunden mit den Ideen von Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus.

Die von Yunus gegründete Grameen Bank mit Sitz in Bangladesh, wurde ursprünglich für die Vergabe von Mikrokrediten in armen Ländern gegründet. Heute unterstützt die Bank Social-Business-Ideen auf der ganzen Welt. Weiterlesen

Räume im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden

Der Nassauische Kunstverein Wiesbaden ist für mich immer wieder wie ein kleines Wunder. Bei jedem Besuch gibt es etwas Neues zu sehen und bestaunen. Der Verein, der 2017 seinen 170. Geburtstag feiert, ist wohl einer der quirligsten und lebendigsten Orte für Kunst in der Stadt.

In der vergangenen Woche war ich gleich zweimal dort. Am Donnerstag privat zur Eröffnung der Ausstellung H x B x T, einem Partnerprojekt der Fotografietriennale RAY 2018, und am Dienstag davor zur Preview mit dem Social Media Club Frankfurt.

Denn als die Preview statt fand, war die Ausstellung noch so ein bisschen „Baustelle“ und ich wollte gerne sehen, wie die Räume am Ende aussahen. Weiterlesen

Saatgut- und Jungpflanzentag bei SoLaWi in Mainz-Gonsenheim am Sonntag, 29. April 2018

Blick auf das Feld.
Blick auf eine Gartenparzelle von SoLaWi in Mainz. Foto: Rüdiger Plein

Ökologisch bewusste Gärtner*innen müssen oft lange suchen, bis sie Saatgut und Jungpflanzen finden, die sie zufrieden stellen. Da kommt der 2. Saatgut- und Jungpflanzentag des Vereins für Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) in Mainz am Sonntag, dem 29. April, gerade recht. Denn jetzt startet die Gartensaison. Weiterlesen

Mitgefühl statt Empathie und Achtsamkeit

Normalerweise schreibe ich auf diesem Blog über Dinge, die man irgendwie sehen oder anfassen kann. Meditation und Philosophie finden ja schon auf meinem Blog Maitri Art statt.

Heute mache ich aber einmal eine Ausnahme, denn das Thema ist mir sehr wichtig. Es geht um Mitgefühl, und zwar gleichermaßen als „Methode“ zum gegenseitigen Verständnis wie zur Stressminderung. Weiterlesen